Chronik der Integrationsteestube

September 1981 Die ersten jungen behinderten Menschen aus dem Wohnheim Berkhöpen besuchen die Edemisser Jugendlichen in der Teestube.

Oktober 1981

In der Werkstatt tätige Menschen mit Behinderung, die bei den Eltern wohnen, besuchen ebenfalls den regelmäßigen  Treff im Jugendzentrum Edemissen (Behinderte Menschen und Jugendliche aus der Gemeinde treffen sich jeweils donnerstags  von 16.00 – 21.00 Uhr)

Sommer 1983

Die erste gemeinsame Freizeit der Integrationsteestube, ein Zeltlager, findet in Eltze statt. 24 Behinderte nehmen an der Aktion teil.
1984

Die Integrationsteestube verliert ihren Modellcharakter und wird zu einem festen Bestandteil der  Jugendarbeit in Edemissen.

Aufgrund des großen Interesses an der Integrationsteestube von Seiten der behinderten und nicht behinderten Jugendlichen, kommt es zu einer Überfüllung der Jugendräume. Daraufhin bietet die Behindertenhilfe Berkhöpen zur Entlastung eine zusätzliche Teestube in Peine an.

1985 In den Jugendräumen in Edemissen wird eine zweite Integrationsteestube – speziell für behinderte und nicht behinderte Kinder – eingerichtet. Der regelmäßige Treff findet jeweils Freitag nachmittags statt.
1986

Erstmalig nehmen vier Menschen mit Behinderung an einer Auslandsfreizeit der Jugendpflege Edemissen (in Italien /Südtirol) teil.Das fünfjährige Jubiläum der Integrationsteestube (für Menschen Behinderung und Jugendliche aus der Gemeinde) wird mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mit dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde Edemissen im Rathaus gefeiert.

1987 Die Gemeinde Edemissen übernimmt die Transportkosten für die Heimfahrten der Menschen mit handicap, die aus dem gesamten Landkreis kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhren die 18-20jährigen Ehrenamtlichen der Edemisser Jugendgruppe Woche für Woche 400 – 500 km auf eigene Kosten, um die behinderten Menschen nach Hause zu bringen
1991

Das zehnjährige Bestehen der Integrationsteestube (für behinderte und nicht behinderte Jugendliche) wird mit großem Aufwand in den Jugendräumen der Eltzer Drift gefeiert. Behinderte Jugendliche, Eltern, Ehrenamtliche, ehemalige Mitarbeiter sowie Rat und Verwaltung der Gemeinde Edemissen nehmen an der Festveranstaltung teil.

Sieben behinderte Menschen nehmen an der Jugendfreizeit in Spanien teil.

1995

Der zehnte „Geburtstag“ der freitags stattfindenden Integrationsteestube (für behinderte und nicht behinderte Kinder) wird mit den Kindern und deren Eltern, sowie anderen Gästen gefeiert.

Die Teestuben werden im Radiosender „Niedersachsen I“ vorgestellt.

1996 – 1998

Neben den kontinuierlichen Treffs der Integrationsteestuben werden regelmäßig gemeinsame Fahrten mit denMenschen mit Behinderung und Jugendlichen durchgeführt. Die Donnerstagsteestube fährt unter anderem nach Hamburg, in den Harz, sowie zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg.

1999

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Donnerstagsteestube verbringen eine viertägige Freizeit auf der Insel Hiddensee.

2000

Vom 01.-04. Juni 2000 sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Donnerstagsteestube nach Bayern in eine viertägige Freizeit gefahren. Stadtbummel in München und die Besichtigung des Olympiageländes waren unvergessliche Erlebnisse.

2001

Mit den Kindern der Freitagsteestube wird das regelmäßige Reiten auf einen Ponyhof eingeführt.

2001 Die Integrationsteestube in der Gemeinde Edemissen wird 20 Jahre.
2002 Die Freizeiten der Donnerstagsteestube über Himmelfahrt werden zum festen Bestandteil der integrativen Arbeit mitMenschen mit Behinderung in der Gemeinde Edemissen .
2002 Der Gemeindebus brennt.
2003 Drei behinderte Mädchen besuchen zusätzlich die Mädchengruppe.
2004 Durch Auslandsfreizeiten konnten wieder zahlreiche Jugendliche für die Arbeit mit behinderten Menschen gewonnen werden.
2005 Ein neuer Bus wird durch die Gemeinde Edemissen zur Verfügung gestellt. Die tägliche Arbeit wird dadurch interessanter und aktionsreicher gestaltet.
2005 Durch zwei ehrenamtliche Gruppenleiter entsteht während der Donnerstagsteestube eine Frauengruppe.
2006 In den Sommerferien nehmen 20 behinderte Menschen an den verschiedenen Freizeiten der Jugendpflege und des Gemeindejugendringes teil.
2006 Jubiläumsfeier - 25 Jahre Integrationsarbeit mit behinderten Menschen in der Gemeinde Edemissen.
2008 17 TeilnehmerInnen der Teestube am Donnerstag legen erfolgreich die Prüfung für das Sportabzeichen ab!
2009 Am Donnerstag besuchen wöchentlich 45 Menschen mit Behinderug die Teestube im Jugendzentrum Edemissen
2010 Es konnten wieder mehr Jugendliche aus der Gemeinde Edemissen für die Integrationsarbeit als BetreuerIn gewonnen werden!!
2011 30 Jahre Integrationsarbeit mit behinderten Menschen in der Gemeinde Edemissen

In den Dreizig Jahren Integrationsarbeit in Edemissen halfen ca. 350 ehrenamtliche junge Menschen engagiert mit, die Teestuben am Donnerstag und Freitag zu betreuen. Diese intensive Arbeit hat in Edemissen schon sehr früh die Integration von Menschen mit Behinderung stark voran getrieben, so dass man heute sagen kann: „Behinderte Menschen sind in Edemissen nahezu voll integriert.“.

Die Treffs der Donnerstags- und Freitagsteestube sind übrigens die einzigen „ihrer Art“ im gesamten Landkreis Peine. Sie werden zum einen von der Gemeinde Edemissen sowie dem Landkreis Peine finanziell unterstützt; außerdem leben die Integrationsteestuben von Spenden.        

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